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Die Mutter aller Fragen

Die Mutter aller Fragen Produktart: Taschenbuch / Softcover

»Warum haben Sie keine Kinder?« Diese »Mutter aller Fragen« wird Rebecca Solnit hartnäckig von Journalisten gestellt, die sich mehr für ihren Bauch als für ihre Bücher interessieren. Warum gilt Mutterschaft noch immer als Schlüssel zur weiblichen Identität? Die Autorin findet die Antwort darauf in der Ideologie des Glücks und tritt dafür ein, lieber nach Sinn als nach Glück zu streben. Außerdem erklärt sie in ihren Essays, warum die Geschichte des Schweigens mit der Geschichte der Frauen untrennbar verknüpft ist, warum fünfjährige Jungen auf rosa Spielzeug lieber verzichten, und nennt 80 Bücher, die keine Frau lesen sollte. Sie schreibt über Männer, die Feministen und Männer, die Vergewaltiger sind, und setzt sich gegen jegliches Schubladendenken zur Wehr. Wenn Männer mir die Welt erklären sorgte weltweit für Furore – in ihren neuen Essays setzt Rebecca Solnit ebenso scharfsichtig wie humorvoll ihre Erkundung der heutigen Geschlechterverhältnisse fort. Ein wichtiges, Mut machendes Buch aus dezidiert feministischer Perspektive, über und für alle, die Geschlechteridentitäten infrage stellen und für eine freiere Welt eintreten.

Buchdetails

Autor:Rebecca Solnit / Kirsten Riesselmann
Titel:Die Mutter aller Fragen
ISBN:978-3-455-00177-8
Verlagsbereich: Tempo Bücher
Produktart: Taschenbuch / Softcover
Seiten:320
Maße (HxB): 187 x 120 cm
Erscheinungsdatum:17.11.2017

Pressestimmen

»Solnit zieht persönliche Erfahrungen und literarische Zeugen heran, zerrt die Gedanken aus den Schubladen und führt uns eindrucksvoll vor Augen, mit welch unterschiedlichen Brillen wir das Tun von Frauen und Männern noch immer betrachten. Erhellend, unterhaltsam, tabulos und ehrlich: ein Buch für Frauen. Und Männer.«
Iserlohner Kreisanzeiger, 22.11.2017

»Klug und schnörkellos [erinnert Solnit] an vertraute feministische Selbstverständlichkeiten. Warum? Wohl einfach, weil viele sich und die gesellschaftliche Realität darin wiedererkennen. Gibt es einen besseren Beweis dafür, dass dieser (...) Feminismus uns immer noch einiges zu sagen hat?«
Anne-Catherine Simon
Die Presse, 24.11.2017

»Für Solnit ist Feminismus nicht beschränkt auf die Erfahrungswelt von Frauen, sondern Teil eines größer angelegten Befreiungsprojekts. Sie macht gleich zu Beginn klar, dass sie Männer ebenso wie Frauen, Kinder oder People of Color und Menschen, die die Geschlechterbinarität und -grenzen infrage stellen, einbezieht.«
Silke Weber
Spiegel Online, 05.12.2017

»Nüchtern, aber einprägsam beschreibt Solnit Machtstrukturen und deren Missbrauch. (...) Eine Grundlagenlektüre über eine der immer noch am leisesten hingenommenen Diskriminierungen der Welt.«
Elena Müller
Frankfurter Rundschau, 09.12.2017

»Rebecca Solnit ist eine jener Gegenwartsdenkerinnen, die durch die sozialen Medien die Macht haben, Einfluss auf die Gesetzeslage zu nehmen und das Verständnis von Macht, Rasse, Geschlecht und Repräsentation zu verändern.«
Philipp Holstein
Rheinische Post, 13.12.2017

»Männermarotten, Frauenprobleme, selten werden sie so elegant und geistreich funkelnd erkannt und aufgespießt. Die Amerikanerin ficht mit einem Florett, jede ihrer Formulierungen ist ein fulminanter Treffer.«
Sylvia Staude
Frankfurter Rundschau, 15.12.2017

»Vor Grundsätzlichem hat sich die streitbare Publizistin noch nie gefürchtet. Und darin besteht die größte Qualität dieser Essays: In einer Radikalität, die (...) kein Ausweichen gestattet.«
Kathrina Döbler
Deutschlandfunk Kultur, 18.12.2017

»Es sind in die Tiefe gehende Analysen wie diese, die Rebecca Solnit zu einer der meistgelesenen Feministinnen dieser Tage machen.«
Thomas Hummitzsch
Rolling Stone, 21.12.2017

»Brillant: die Analyse einer Pandemie männlicher Gewalt, die unsere Gesellschaft bis in die feinsten Adern durchdringt«
Anja Kümmel
Zeit Online, 01.01.2018

»(...) wo Solnit mit unter die Haut gehenden Fallbeispielen, effektvollen Kontrasten und scharfen Pointen aufwartet, entfalten ihre Texte Wirkung und Überzeugungskraft.«
Angela Schader
Neue Zürcher Zeitung, 16.01.2018

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Rebecca Solnit

Rebecca Solnit, Jahrgang 1961, ist eine der bedeutendsten Essayistinnen und Aktivistinnen der USA. Seit den 1980er Jahren beschäftigt sie sich vor allem mit Menschenrechtsfragen und Problemen des Umweltschutzes. Sie studierte Journalismus in San Francisco und Berkeley, ist Herausgeberin des Magazins Harper's und schreibt regelmäßig Kolumnen für den Guardian. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Rebecca Solnit lebt in San Francisco.

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